Sicherheitstipps zum Schutz der trockenen Natur

Deutscher Feuerwehrverband mahnt zur Vermeidung von Fahrlässigkeit

Berlin – Trockene Vegetation und hohe Temperaturen: Bei den aktuellen Witterungsverhältnissen genügt in vielen Bereichen Deutschlands bereits eine fahrlässig weggeworfene, glimmende Zigarette, um die Natur in Brand zu setzen. „Vegetationsbrände können sich rasend schnell ausbreiten“, warnt Hartmut Ziebs, Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV). „In den vergangenen Tagen sind viele Feuerwehren bereits bei Waldbränden im Einsatz gewesen – häufig ehrenamtlich aus ihrer Freizeit oder dem Beruf heraus. Für dieses Engagement danke ich!“, ergänzt Ziebs.

Der Deutsche Feuerwehrverband gibt fünf Tipps zum Vermeiden von Bränden:

  • Werfen Sie keine Zigaretten oder andere brennende Gegenstände in die Natur – erst recht nicht aus dem Fahrzeug! Schnell kommt es zu einem Böschungsbrand an Autobahnen und anderen Straßen.
  • Lassen Sie niemals Fahrzeuge mit heißen Abgasanlagen auf trockenen Feldern oder Wiesen stehen. Es besteht die Gefahr, dass sich die Vegetation daran entzündet. Dies betrifft neben allen Modellen mit am Fahrzeugboden liegenden Katalysatoren (viele Pkw mit Otto-Motoren) künftig auch immer mehr Fahrzeuge mit der Abgasnorm Euro VI. Werden diese in den Regenerationsmodus geschaltet, können sehr hohe Temperaturen auftreten.
  • Beachten Sie auf jeden Fall das in vielen Wäldern geltende Rauchverbot!
  • Grillen Sie in der Natur nur auf dafür ausgewiesenen Plätzen. Respektieren Sie Verbote zum Beispiel in Waldbrand gefährdeten Gebieten.
  • Melden Sie Brände oder Rauchentwicklungen sofort über Notruf 112. Hindern Sie Entstehungsbrände durch eigene Löschversuche an der weiteren Ausbreitung, wenn Sie sich dabei nicht selbst in Gefahr bringen.
Quelle: Deutscher Feuerwehrverband

Grenzüberschreitende Zusammenarbeit stärken!

DFV in Diskussion zu Neuordnung des europäischen Katastrophenschutzes

Berlin/Brüssel – „Vorhandene Ressourcen müssen zielorientiert eingesetzt werden können. Was auf keinen Fall zur Lösung von Katastrophen beiträgt, sind neu zu schaffende Parallelstrukturen!“, erklärte Hartmut Ziebs, Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV), im Rahmen einer Diskussion zur Neuordnung des europäischen Katastrophenschutzes in Brüssel. „Hier dürfen sich die Mitgliedsstaaten nicht alleine auf die Hilfe der Europäischen Union verlassen“, unterstrich der DFV-Präsident die Bedeutung des Themas, das aktuell auch das Europäische Parlament auf der Agenda hat.

Die Europäische Kommission möchte das bisherige Katastrophenschutzverfahren ändern: Es soll eine eigene Reserve zur Hilfe nach Naturkatastrophen wie Erdbeben, Waldbränden oder Überflutungen aufgebaut werden. Die sogenannten „rescEU“-Teams sollen unter der operativen Kontrolle der Kommission stehen. Johannes Luchner, Direktor der Generaldirektion Europäischer Katastrophenschutz und humanitäre Hilfe (DG ECHO), erläuterte im Rahmen der Diskussion, dass der aktuelle Vorschlag die Reaktion auf Erfahrungen der EU sei. Insbesondere die jüngsten schweren Waldbrände erforderten eine Anpassung des Verfahrens. „Aus unserer Sicht ist rescEU der wirtschaftlich günstigere Ansatz im Gegensatz zu jeweils enormen nationalen Aufwendungen“, warb er. Luchner unterstrich, dass die Kommission in keinem Fall vorbereitende und präventive Maßnahmen kontrollieren wolle, auch sollten durch „rescEU“ keine nationalen Lücken geschlossen werden.

Der Deutsche Feuerwehrverband hatte gemeinsam mit den hessischen Ministerien für Europaangelegenheiten und des Innern sowie dem Landesfeuerwehrverband Hessen zu einer Podiumsdiskussion in die Vertretung des Landes Hessen bei der Europäischen Union in Brüssel geladen. Dort befindet sich seit 2008 auch die Vertretung der deutschen Feuerwehren bei der Europäischen Union.

„Starke Regionen führen zu starker Hilfe: Es gilt, die Ansätze grenzüberschreitender Zusammenarbeit zu stärken und Spezialfähigkeiten in grenzübergreifenden Einheiten zu fördern“, forderte DFV-Präsident Ziebs. „Hierbei können wir uns auch auf die enge Zusammenarbeit mit den Feuerwehrverbänden aus den Niederlanden und Österreich stützen und verfolgen das Thema gemeinsam weiter“, versicherte er. Ein Beispiel hierfür ist der 1. deutsch-niederländische Kongress, der am 19. April im niederländischen Enschede stattfindet (Anmeldung: www.ifv.nl/congressen/Paginas/Deutsch-Niederlandischer-Feuerwehrkongress.aspx).

Quelle: Deutscher Feuerwehrverband

Weil er geblitzt wurde: Arzt muss nach Notarzteinsatz Führerschein abgeben

Es klingt unglaublich: Weil er so schnell wie möglich zu einem Notfall geeilt ist, soll ein Arzt aus Görlitz nun seinen Führerschein abgeben. Görlitz – Er wollte so schnell wie möglich bei einem Notfall helfen und muss jetzt womöglich seinen Führerschein abgeben. Was im ersten Moment wie ein schlechter Scherz klingt, könnte für einen Arzt aus Görlitz bittere Realität werden.

Quelle: weiterlesen auf HNA

Deutscher Feuerwehrverband: Rauchmeldertag: Verbraucheraufklärung notwendig

Initiative „Rauchmelder retten Leben“ bietet Informationsmaterial für Feuerwehren

Berlin – Anlässlich des Rauchmeldertages am Freitag, 13. April 2018, stellt die Initiative „Rauchmelder retten Leben“ die Verbraucheraufklärung in den Mittelpunkt – und bietet Feuerwehren umfangreiches Informationsmaterial zur Verwendung in Print, Radio und online. „Trotz bundesweiter Rauchmelderpflicht wissen viele Verbraucher nicht genau, wie Rauchmelder funktionieren, und dass diese im Ernstfall rechtzeitig vor gefährlichem Brandrauch warnen“, erklärt Frank Hachemer, Vizepräsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV). „Wir rufen die Feuerwehren daher auf, sich am Rauchmeldertag zu beteiligen und die Bevölkerung zu informieren“, appelliert der Experte für Öffentlichkeitsarbeit.

Die Initiative „Rauchmelder retten Leben“ bietet in diesem Jahr parallel zu einer Plakatkampagne auch eine umfangreiche Online-Kampagne. Im Mittelpunkt stehen hier die Themen „Verhalten im Brandfall“, „Installation der Rauchmelder“ und „Pflege von Rauchmeldern“. Die Beiträge sind nach Bundesländern sortiert, um den Feuerwehren so genau die passenden Informationen zu liefern – die Rauchwarnmelderpflicht ist auf Länderebene geregelt. Zudem finden sich Vorlagen für Pressemitteilungen und Radiobeiträge auf der Webseite der Kampagne. Alle Materialien stehen den Feuerwehren unter www.rauchmelder-lebensretter.de/fachberater-feuerwehren/rauchmeldertag/ zur Verfügung.

„Rauchmelder retten Leben“ ist eine Initiative des durch den DFV unterstützten Forums Brandrauchprävention.
Quelle: Deutscher Feuerwehrverband

Historikseminar: Blick auf 100 Jahre Umbrüche

6. Feuerwehrhistorisches Fachseminar beleuchtete auch Zeitgenössisches

Berlin/Fulda – Wie groß das Interesse an Feuerwehrgeschichte ist, stellte das 6. Feuerwehrhistorische Fachseminar des Arbeitskreises „Brandschutz- und Feuerwehrgeschichte“ des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV) unter Beweis. Gemeinsam mit dem nationalen Leitmuseum der Brandschutzgeschichte, dem Haus der deutschen Feuerwehren/Deutsches Feuerwehr-Museum (HdF/DFM), hatten die Verantwortlichen nach Fulda eingeladen. Unter dem Motto „Umbrüche“ standen auf der Tagesveranstaltung in fünf Themenblocks insgesamt zwölf Fachvorträge auf dem Programm. Knapp 100 an der Feuerwehrgeschichte Interessierte nahmen an dem Wissens- und Erfahrungsaustausch teil.

Der zeitliche Bogen spannte sich vom Ende der deutschen Monarchie(n) vor 100 Jahren als einem der großen geschichtlichen Umbrüche über die Zerschlagung der Weimarer Demokratie vor 85 Jahren, die Etablierung der beiden deutschen Teilstaaten vor 69 Jahren und deren politische Wiedervereinigung vor 28 Jahren bis hin zu Einsätzen in der Jetztzeit. „Es freut mich, dass wir das diesjährige feuerwehrhistorische Seminar nutzen, um uns vor dem Hintergrund von geschichtlichen Umbrüchen mit ausgewählten Aspekten der Feuerwehrgeschichte auseinanderzusetzen. Erstmals stehen dabei auch aktuelle Themen im Fokus eines feuerwehrhistorischen Seminars“, erklärte DFM-Leiter und Veranstaltungsorganisator Rolf Schamberger.

DFV-Vizepräsident Karl-Heinz Knorr stellte die Bedeutung der Feuerwehrhistorie und deren Aufarbeitung unter gesellschaftspolitischen Aspekten als eine wichtige Aufgabe heraus. Er betonte, wie wichtig hierfür engagierte Menschen sind – wie etwa Bernd Klaedtke und Frank Wörner. Als langjährige Experten der Brandschutzgeschichte beraten sie seit vielen Jahren unter anderem das Deutsche Feuerwehr-Museum ehrenamtlich im Bereich Auszeichnungswesen. Unter anderem haben sie mehrere Sonderausstellungen für das Haus der deutschen Feuerwehren konzipiert – so auch die laufende zum Thema „Verdient geehrt“ mit Auszeichnungen des DFV und der Landesfeuerwehrverbände. Das Engagement von Bernd Klaedtke und Frank Wörner wurde nun mit der Silbernen Ehrennadel des Deutschen Feuerwehrverbandes geehrt.

Der aufwändige Tagungsband umfasst 152 Seiten mit zahlreichen Farb- und Schwarzweißabbildungen. Unter dem Titel „Umbrüche – 6. Feuerwehrhistorisches Fachseminar, Fulda 2018“, Rolf Schamberger/Deutsches Feuerwehr-Museum (Hrsg.), ist er über den Buchhandel (ISBN 978-3-7460-9696-4) respektive über den BoD-Shop (www.bod.de/Shop.html [Link zu externer Seite]) zum Preis von 22 Euro beziehbar.

Quelle: Deutscher Feuerwehrverband

Blaulicht auf Privatauto: SPD-Antrag im Innenausschuss des Landes abgelehnt

Wolfhager Land. Ehrenamtliche Führungskräfte der Feuerwehr dürfen in Hessen bislang kein Blaulicht auf ihrem Privatfahrzeug montieren, um zum Einsatzort zu gelangen. Um das zu ändern, hatte die SPD im Ausschuss des Landtages einen entsprechenden Antrag gestellt, den CDU und Grüne aber ablehnten. Obwohl sie nun selbst einen Entschließungsantrag mit fast gleichem Wortlaut gestellt haben. Der Antrag muss nicht mehr in einem Ausschuss diskutiert werden. Die schwarz-grüne Landesregierung wird nach ihrer Prüfung des CDU/Grünen-Antrags eine Entscheidung mitteilen. Die SPD vermutet: noch vor der Kommunalwahl.

Quelle: weiterlesen auf HNA

Sparpläne des Landkreises Northeim: Wehren protestieren

Northeim. Über 200 aktive Feuerwehrleute haben am Donnerstag mit einem stillen Protest verdeutlicht, dass sie sich von den Sparplänen des Landkreises Northeim vor den Kopf gestoßen fühlen.Kreisbrandmeister Bernd Kühle vermied das Wort Protest zwar geflissentlich und sprach lieber von einer Info-Veranstaltung, doch die Absicht war nicht zu übersehen: Die massive Verärgerung in der Feuerwehr über die Sparvorschläge sollte deutlich gemacht werden.

Quelle: Ganzer Beitrag auf HNA

Smartphone-App übermittelt den genauen Standort an die Notrufzentrale

In den Vereinigten Staaten werden rund 70 Prozent der Notrufe per Mobiltelefon abgegeben. Dies bringt aber ein Problem mit sich: Ein Festnetzanschluss lässt sich sehr leicht lokalisieren, bei einem Smartphone allerdings sind die Mitarbeiter der Leitstelle auf die Angaben des Anrufers angewiesen. Diese sind aber nicht immer so akkurat wie nötig. Experten schätzen daher, dass rund 60 Prozent der Notrufe in den USA ohne ausreichende Ortsangabe abgegeben werden. Dies führt dazu, dass die Hilfe erst verspätet eintrifft. Das US-Startup RapidSOS hat daher nun eine App entwickelt, die die ohnehin vorhandenen Lokalisierungsfunktion des Smartphones nutzt und direkt an die Rettungsstelle übermittelt.

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Quelle: Smartphone-App übermittelt den genauen Standort an die Notrufzentrale

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